Immer wieder höre ich von meinen Klienten und in meinem Umfeld, dass sie sich verändern möchten. Und immer wieder gibt es Gründe, von denen sich diese Menschen zurückhalten lassen. Doch das ist so schade, denn oft gibt es dafür keinen Grund.

Doch was kannst Du tun?

Um das herauszufinden habe ich eine kleine Übung für Dich.

Oft es ist ja so: Du hast eine Idee, einen Traum, einen Wunsch oder einen Schmerz und möchtest etwas umsetzen oder verändern. In diesen Momenten bist Du dann ganz euphorisch und willst am liebsten direkt loslegen und in die Umsetzung gehen. Doch wenn Du dann eine Nacht darüber geschlafen hast kommt die kleine Stimme in Deinem Ohr zum Vorschein und flüstert Dir ins Ohr, dass es vielleicht doch keine so gute Idee ist. Und so kommst Du nicht in die Umsetzung und alles bleibt beim Alten.

Bei manchen Menschen wird das irgendwann zu einem Muster. Tolle Idee, keine Umsetzung. Denn irgendwas hält diese Menschen davon ab, das Projekt umzusetzen oder in die Veränderung zu gehen.

Doch was? Und genau da findest Du mit der folgenden Übung heraus.

Zerreiß-mich – Übung

Stell Dir mal die folgende Situation vor: Du stehst in der Mitte. Am rechten Arm zieht an Dir die Veränderung, die möchte, dass Du mit ihr gehst. Am linken Arm jedoch zieht die Gegenwart, die möchte, dass alles so bleibt wie es gerade ist. So wie in dem Bild. Und jede Seite hat Ihre Argumente, die Dich auf dieser Seite helfen. Zurzeit ist die Gegenwart noch stärker. Doch irgendwann gewinnt vielleicht die Veränderung.

 

verändern beginnen

Und damit Du weißt, welche Argumente an Dir ziehen, beantworte mal bitte die folgenden Fragen:

  1. Was hält mich zurück
  2. Was zieht mich in die Veränderung
  3. Was müsste passieren, dass ich auf keinen Fall in die Veränderungen gehen würde
  4. Was müsste passieren, dass ich sofort in die Veränderung gehe
  5. Was ist das, was ich aus der Gegenwart mit in die Veränderung nehmen möchte, weil es mir so gut gefällt und ich es brauche
  6. Was sind eigentlich die Argumente, weshalb ich die Veränderung will? Auf was freue ich mich?
  7. Was wäre, wenn ich diese Argumente in meiner Gegenwart hätte? Würde ich dann trotzdem noch über eine Veränderung nachdenken?
  8. Was brauchst Du, um in die Veränderung zu gehen?

Wenn Du diese Fragen beantwortet hast, weißt Du schon mehr darüber, warum Du vielleicht den Schritt der Veränderung noch nicht gegangen bist. Und vielleicht wirst Du auch mutig und trittst die Veränderung an.

Video zum Thema

Wenn Du dazu Fragen hast, melde Dich gerne bei mir oder schreibe Deine Fragen in die Kommentare.

Liebe Grüße

Deine Claudia