Das heutige Thema ist eigentlich gar kein Business Thema, sondern eher etwas Privates. Denn ich hätte den Montagsbeitrag für heute längst geschrieben haben sollen. Aber mein Gedanke „Mache ich am Wochenende“ führte dazu, dass ich natürlich nicht dazu gekommen bin. Und nun sitze ich um 22:24 Uhr am Küchentisch meiner Familie und habe das Ziel den Beitrag noch bis 24 Uhr zu schreiben. Doch warum ist der Beitrag nicht schon längst online?

Liegt es vielleicht daran, dass das pünktliche Online gehen von Posts mir nicht so wichtig ist? Oder, dass Sie mir als Leser nicht wichtig sind? Oder dass ich zu faul bin?

Ich kann Ihnen versprechen, dass es daran nicht liegt. Der einzige Grund, warum heute der Beitrag nicht rechtzeitig online ging war meine Familie. Denn dieses Wochenende wollte ich für sie da sein. Denn ich froh bin, so eine tolle Familie zu haben.

Tag der offenen Tür

Fridolin beim Tag der offenen Tür

Mein Wochenende in der SchweizFamilie ist das wichtigste

Zwar leben meine leiblichen Eltern nicht mehr zusammen. Aber ich habe mit beiden Elternteilen ein gutes Verhältnis. Und dieses Wochenende war ich in der Schweiz bei meiner Mama, den zwei kleinen Kindern und Ihrem Mann. Ich habe am Wochenende einfach gemerkt, dass mich die Kinder einfach mal brauchten und sich freuten, dass die große Schwester da war. Und auch meiner Mutti wollte ich bei Seite stehen. Denn sie hatte am Samstag in ihrer Praxis für physikalische Therapie einen Tag der offenen Tür. Da war es für mich selbstverständlich, Mama unter die Arme zu greifen. Denn ich bin unheimlich stolz auf Mama, dass sie die Praxis so erfolgreich führt. Für mich war sie diesbezüglich immer ein Vorbild. Und neben all diesen Gründen, unterstützt mich Mama und ihr Mann auch gerade sehr im Aufbau meines eigenen Unternehmens. Nicht nur, dass ich z.B. am Abend vom Tag der offenen Tür eine Infoveranstaltung zum Thema Pferdegestütztes Coaching halten durfte; nein, sie überraschten mich auch am Freitag mit einem Seminarraum, den sie mir für meine After-Work Veranstaltungen in der Schweiz organisiert hatte. Dass, so etwas nicht selbstverständlich ist, muss ich Ihnen ja nicht erzählen. Aber auch ohne diese Unterstützung würde ich für Mutti alles tun.

Mama und ich

Mutti und ich

Am Sonntag haben wir dann auch noch einen Ausflug auf die Alp Tannisboden in Schangnau gemacht. Das war wunderschön und eine Auszeit, die uns allen guttat. Wir aßen frisch gemachten Käse und Joghurt, tranken frischen Moss, schauten uns die Käserei an und aßen die leckersten Muffins mit frischer Kuhmilch, den ich vermutlich je gegessen habe. Im Anschluss spazierten wir noch über die Almwiesen, entdeckten Gämse und die Kinder streichelten die Kälber.

Alp Tannisboden

Alp Tannisboden

Wir sollten die Zeit mit der Familie ausgiebig nutzen

Was ich damit sagen will ist einfach, dass es nicht selbstverständlich ist noch so fitte Eltern zu haben und wir die Zeit mit unseren geliebten Menschen wirklich nutzen sollten.

Denn später werde ich nicht sagen: Gut, dass ich den Beitrag noch geschrieben habe, als die Familie auf der Alm war. Sondern ich werde sagen: Mama, kannst du dich noch an den tollen Besuch auf der Alm erinnern? Wir hatten nicht nur einen wunderschönen Tag, sondern auch noch schöne gemeinsame Stunden am Abend mit den Hunden.

Kuvasz

Ein schöner Abend mit den Hunden

Auch wenn viele von uns nach Erfolg, finanzieller Freiheit und Karriere streben und alles für Ihren Job tun, sollten wir doch nie aus den Augen verlieren, dass die Familie, die Freunde und unsere Gesundheit das wichtigste und wertvollste sind, was wir haben.

Herzliche Grüße,
Ihre Claudia Grajek

P.S. Ein Besuch auf der Alp lohnt sich auf jeden Fall!